Gründung/Historie des Sportvereins

 

Nachkriegsjahre

 

Lehrer Schmidt übernahm dann für kurze Zeit die Leitung des Turnerbundes. Aus einer notwendig gewordenen Neuwahl gingen als Obmann Wilhelm Linck, Turnwart Christian Keitel, Schriftwart Ernst Linck, Kassier Johann Heidingsfelder und als Zeugwart Fritz Knoll hervor. Diese neue Vorstandschaft gab dem Turnerbund, der sich künftig Turnverein nannte, eine neue Satzung. Bereits 1920 wurde das Fussballspiel in den Turnbetrieb aufgenommen. Auf Ansuchen überließ die Stadt dem Verein den Gänswasen als Spielplatz. 1921 war der Tunrverein sehr erstarkt. Erstmals hatte der Verein eine Damenriege; auch wurden öffentliche Turnvorführungen veranstaltet. Die Reichsjugendwettkämpfe wurden zusammen mit 15 anderen Vereinen durchgeführt. Bei der Neuwahl 1922 ging August Schuler als 1. Vorsitzender hervor. Die Anschaffung einer Fahne und weiterer Sportgeräte wurde beschlossen. Bei strahlenden Sommerwetter fand am 27. August 1922 die Fahnenweihe, verbunden mit einem Turnfest, statt. Patenverein war der Turnverein 1860 Gunzenhausen. 1923 nahmen 13 Turner am Deutschen Turnfest in München teil. Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Turnvereins fand 1924 das Gauturnfest des Turngaus Ansbach in Merkendorf statt.