Gründung/Historie des Sportvereins

 

Die Dreißiger

 

Der Turnbetrieb im Übungsraum des Rathauses führte immer wieder zu Schwierigkeiten. Deswegen fasste die Vorstandschaft 1925 den Plan, eine eigene Turnhalle zu bauen. Ein Turnhallenbauausschuss, der alle notwendigen Vorarbeiten leisten sollte, wurde eingesetzt. Die Stadt Merkendorf überließ dem Turnverein am Gänswasen einen Bauplatz und Erbpacht. Auf Veranlassung des damaligen Bürgermeisters Wilhelm Hellein wurde die Turnhalle zehn Meter länger als geplant gebaut. Die Mehrkosten übernahm die Stadt und wurde dadurch Miteigentümerin an der Turnhalle. Einer der Höhepunkte in der älteren Vereinsgeschichte war das Bayerische Landesturnfest in Regensburg, das mit den Turnern Fritz Knoll, Wilhelm Linck, Fritz Assenbaum, Wilhelm Linsenbühler, Karl Hammerer, Johann Pfeiffer und Fritz Sichart beschickt wurde. Sie belegten in der Gruppe C einen hervorragenden 3. Platz.